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Die Chaski Route- Karanki-Dorf La Magdalena

 

La Magdalena liegt auf etwa 3 100 m über dem Meeresspiegel und war einst die Heimat Atahualpas, des letzten Inka, zwischen Lamas und Kondoren, friedvollen Lagunen und dem Patchwork, der die Abhänge des Vulkans Imbabura überzieht. Versunken in eine atemberaubende Hirtenlandschaft, leben hier die Karanki wie schon vor Jahrhunderten in Harmonie mit der Umwelt, versorgen ihre Herden, bebauen das Land und genießen die klare Bergluft.

Kleintours hat die Karanki-Gemeinde aktiv unterstützt und in der Förderung interkultureller Begegnung mit Reisenden aus aller Welt mit ihr zusammengearbeitet. Durch unsere Bemühungen konnten vier lokale Häuser renoviert und ein weiteres völlig neu errichtet werden. Die Besucher können hier übernachten, die vorzügliche andine Küche genießen und sich an den herrlichen Morgen in der unwiderstehlichen Andenlandschaft erfreuen.

Wir haben durch Fortbildungen in Bereichen wie Buchhaltung, Gesundheit und Hygiene, Englisch und allgemeiner Hotelverwaltung zu einer nachhaltigen Selbstverwaltung der Gemeinschaft beigetragen. Erst vor kurzem wurde ein Sommerlager für Kinder eingerichtet, wofür Kleintours eine große Anzahl von Büchern gespendet hat, die während des anschließenden Schuljahres in einer öffentlichen Bibliothek zur Verfügung stehen werden.

Wir haben das Ziel, dem ganzen Gebiet internationale Anerkennung als erstklassiges Reiseziel zu verschaffen, womit, wie wir hoffen, sich die Lebensbedingungen dieser so besonderen Menschen verbessern.

Die Natur dieses verborgenen Winkels der Anden kann durch eine Reihe optionaler Aktivitäten:

Wanderung

3 Stunden, von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Berg Cunrro : 3 305 m

Schwierigkeitsgrad: mittel.

Der Cunrro ist ein niedriger Vulkan, der sich 13 km südlich von Ibarra und südöstlich des Vulkans Cubilche befindet. Die Wanderung beginnt in Magdalena und findet unter Betreuung eines lokalen Führers statt. Die Gegend zeichnet sich durch beeindruckende natürliche Ressourcen und schöne Landschaften aus. Auf dem Weg werden Sie Drosseln, Falken und wilden Kaninchen begegnen.

Auf der Wanderung werden Sie Kiefern, Rosmarin, Paramo-Gras, Polylepis-Bäume, Pampagras und viele andere Pflanzen des Hochlandes sehen können.

Wanderung

8 Stunden, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

• Reitausflug

4 Stunden, von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wanderung Berg Cubilche & See: 3 826 m

Schwierigkeitsgrad: mittel.

Die Wanderung beginnt in dem indianischen Dorf La Magdalena und findet unter Betreuung eines lokalen Führers statt. An den Abhängen des Vulkans Cubilche befinden sich natürliche Höhlen und verlassene Minen, die ursprünglich der Gewinnung von Baumaterial dienten. Hier gibt es eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten.

Auf dem Gipfel können die Reste verschiedener Kraterformationen gesehen werden. In einem der Krater hat sich ein See mit einem Durchmesser von etwa 100 Metern und einer Tiefe von bis zu einem Meter gebildet.

Dieser Gipfel ist ein vorzüglicher Aussichtspunkt, mit Blick auf den schönen See San Pablo und die umliegenden Ortschaften. Im Nordosten sind das Tal von Ibarra und der See Yahuarcocha sichtbar, im Osten der schneebedeckte Cayambe und das Tal von Zuleta und im Westen der Vulkan Imbabura.

Schafhüten im Hochland der Anden

Wanderung

2 Stunden, von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr

Schwierigkeitsgrad: leicht

In den frühen Morgenstunden können Sie an den Hirtentätigkeiten der Dorfbevölkerung teilnehmen.

Für die indianische Karanki-Dorfgemeinschaft von Magdalena ist die Hirtenarbeit von wesentlicher Bedeutung. Die Schafhirten nutzen ihre Herden sowohl zur Produktion von Wolle als auch von Fleisch. Schafe sind im andinen Hochland weit verbreitet und ihre Wolle schützt sie vor Regen und Kälte.

In Begleitung eines einheimischen Führers können Sie die wundervolle Landschaft dieser Andenregion auf sich wirken lassen.

Ackerbau & Ernte

Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft zeigen Ihnen die lokalen landwirtschaftlichen Techniken, einschließlich der Werkzeuge und Tiere, die eingesetzt werden um eine Vielzahl von Anbauprodukten zu erzeugen. Dazu gehören Kartoffeln, Quinoa, Lupinen, Mais, Bohnen, Weizen und jahreszeitlich unterschiedliche Gemüse.

Zum Pflügen werden Ochsen eingesetzt und da deswegen kein Treibstoff notwendig ist, wird damit zugleich die Umwelt geschützt. Abgesehen von dem durch Ochsen gezogenen Pflug, werden Hacken und Spaten zur Feldvorbereitung eingesetzt.

Fahrradtour

Fahrzeit

· 30 km Ayora – Magdalana. Auf dem Weg fahren wir durch atemberaubende Landschaften mit Feldern und indianischen Dörfern. Schwierigkeitsgrad: leicht

· 21 km Magdalena – See San Pablo. Schwierigkeitsgrad: mittel.

· 20 km Magdalena – Ibarra. Schwierigkeitsgrad: hoch

*Eingeschlossen sind Begleitung durch ein Versorgungsfahrzeug und Lunchpaket.

Käseprobe von hausgemachtem Käse mit hausgebackenem Brot und Kräutertees

Mitglieder der Dorfgemeinschaft beschreiben den Prozess der Käseherstellung, der aus der Fermentierung der Milch besteht, dem Pressen und der Reifung. Sie werden Ihnen auch die Geräte zeigen, die dazu benutzt werden.

Der Käse wird herkömmlicherweise zusammen mit hausgebackenem Brot und mit Zimt gewürzten Tees aus den im Dorfgarten geernteten Kräutern serviert: Zitronenmelisse, Minze, Kamille oder Zitronenverbene. Es werden auch die heilenden Eigenschaften der Kräuter beschrieben.

Lagerfeuer & Canelazo

von 14:00 Uhr bis ungefähr 19:00 Uhr

Ein Lagerfeuer wird Sie in Einklang mit der Natur bringen, die Aussicht wird durch einen köstlichen Canelazo begleitet - ein traditionelles Getränk aus gekochten Früchten der ecuadorianischen Anden (auf Wunsch auch mit Alkohol).

• Tanzvorführung

30 Minuten

Genießen Sie den Zauber althergebrachter Musik und Tänze und den Anblick der traditionellen Kleidung der Karanki.

Dorfführung - Stickerei & Nutztiere

In der Stickereiwerkstatt können Sie zusehen, wie Tischdecken, Tücher für den Brotkorb, Hemden und Blusen kunstvoll bestickt werden. Sie werden auch die Nutztiere kennenlernen, die im täglichen Leben der Karanki von zentraler Bedeutung sind: Meerschweinchen, Hühner, Schweine, Kühe und Schafe.

Was Sie mitnehmen müssen

• Feste Schuhe oder Wanderstiefel.

• Gummistiefel (können im Dorf ausgeliehen werden).

• Wasserfeste Hosen.

• Windjacken, warme Kleidung für den Abend.

• Mütze oder Hut, Sonnenschutzmittel, Insektenabwehrmittel.

• Sonnenbrille.

• Fernglas.

• Kleiner wasserfester Rucksack.

• Kamera.

• Plastiktüten für Abfall.

 
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